Jan Kollwitz – ein Portrait
Die Brennweise dieses Ofens beruht ausschließlich auf Erfahrungen, die japanische Keramiker bei der Herstellung künstlerischer Gefäße, speziell für die Teezeremonie, in den letzten vierhundert Jahren gesammelt haben. Farben und Glanz entstehen während des vier Tage dauernden Brennvorgangs nur durch verschmelzende Flugasche (Rauch, Flammen und Glutkohle), und zwar ganz in Abhängigkeit von dem gewählten Ort, denn an jeder Stelle im Ofen entsteht eine andere Farbe. Alle 3 Minuten muss Holz während des Brandes nachgelegt werden! Der Lohn dieser harten Arbeit sind Gefäße mit einer natürlichen Glasur in grauen, roten und tiefblauen Farbtönen.
Jan Kollwitz’ Werke reichen von zarten Schalen für Ikebana bis zu kraftvoll archaischen Gefäßen und Bodenvasen der Echizen-Tradition. Neu sind in Jan Kollwitz’ Keramiken sparsam bemalte und dekorierte Schalen und Becher.
Sein Atelier ist nach telefonischer Anmeldung täglich geöffnet von 11 - 17 Uhr. Tel. 04366 / 614 // www.jankollwitz.de
» zurück zur Übersicht


